GAC International veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr mit herausragender Leistung

02.07.2026

GUANGZHOU, China, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ --In der ersten Hälfte des Jahres 2026 haben sich die Absatzmengen von GAC im Großhandel im Ausland sowie im Endverbraucher-Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt. Die Gesamtexporte beliefen sich auf 121.483 Einheiten und entsprachen damit nahezu dem gesamten Exportvolumen des Vorjahres. Mit einem deutlichen Anstieg von 132 % gegenüber dem Vorjahr wurde damit ein wichtiger Meilenstein erreicht.

GAC verzeichnete in allen Regionen ein robustes Wachstum. In Amerika glänzte Mexiko mit einer herausragenden Leistung: Der AION ES und der AION UT sicherten sich Plätze unter den Top Ten der Verkaufszahlen für rein elektrische Fahrzeuge (Battery Electric Vehicles, BEV). In Bolivien konnte die Marke ihre Führungsposition als meistverkaufte chinesische Pkw-Marke behaupten. Auch Brasilien, Kolumbien und andere Länder verzeichneten ein starkes Wachstum. Im asiatisch-pazifischen Raum, Sonderverwaltung Hongkong, belegte GAC im April nach dem Auslaufen der Fördermittel den ersten Platz beim Absatz von Elektro-Pkw, wobei der kumulierte Marktanteil von Januar bis Mai über 11 % lag. Singapur belegte im April mit einem Marktanteil von fast 7 % den zweiten Platz unter den reinen Elektrofahrzeugmarken, während Thailand seine Spitzenposition im Segment der Elektrotaxis behauptete. Auch Malaysia und Indonesien verzeichneten ein bemerkenswertes Wachstum. Europa hat seine strategische Expansion vorangetrieben: Der AION UT ging in Österreich in Produktion und feierte in Mailand sein europäisches Debüt; anschließend folgten offizielle Markteinführungen im Vereinigten Königreich und in Spanien, wodurch ein erstes durchgängiges Betriebssystem etabliert wurde. Im Nahen Osten und in Afrika belegte der EMZOOM im libanesischen SUV-Markt des B-Segments den ersten Platz, und in der Region Naher Osten war im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg der kumulierten Verkaufszahlen zu verzeichnen.

GAC hat sich zudem weltweit einen Namen für Qualität und Stärke gemacht. In Kuwait wurde das Unternehmen unter den chinesischen Automobilherstellern zweimal auf Platz 1 für die beste Gesamtfahrzeugqualität und den höchsten Restwert ausgezeichnet. In Thailand lag GAC bei den Restwerten nach drei Jahren an der Spitze aller chinesischen Marken. Der AION UT setzte seine Erfolgsserie fort und belegte in der Sonderverwaltungszone Hongkong, in Kolumbien, Uruguay und Singapur den ersten Platz bei den Verkaufszahlen der rein elektrischen Kleinwagen. In Australien gingen über 600 Vorbestellungen ein, und das Modell gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Titel „Bolivia's Best-Selling BEV" (meistverkauftes Elektrofahrzeug in Bolivien) sowie den ersten Platz beim Exportwachstum chinesischer A0-Elektro-Kleinwagen im Mai. Der AION V erzielte zudem neue Absatzrekorde im Ausland, wurde für die Auszeichnung „Drive's Car of the Year 2026" (Drives Auto des Jahres 2026) nominiert und wurde in der Sonderverwaltungszone Hongkong zum „No.1 Elite Electric SUV" gekürt.

GAC International hat das erste Halbjahr mit einer herausragenden Leistungsbilanz abgeschlossen und treibt nun seine globale Expansion mit unaufhaltsamer Dynamik voran.

Weitere Informationen zu GAC finden Sie auf: https://www.gacgroup.com/en oder folgen Sie uns in den sozialen Medien.

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.