MÜNCHEN, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 23. bis 25. Juni präsentierte HiTHIUM auf der „The Smarter E Europe 2026" sein Energiespeicherportfolio, darunter die weltweit erste native 8-Stunden-Langzeit-Energiespeicherlösung (LDES), das ∞Power 6,9 MWh BESS, den neu eingeführten flüssigkeitsgekühlten ∞Power 1022 kWh C&I-Energiespeicherschrank sowie die ARKVOLT-Serie von Energiespeicherlösungen für Privathaushalte. Gemeinsam demonstrierten die Produkte die Leistungsfähigkeit der integrierten Energiespeicherlösung von HiTHIUM in verschiedenen Szenarien – von der Erzeugung über das Netz bis zum Verbrauch – mit einer Dauer von 1 bis 8 Stunden.

Europa treibt seine Energiewende voran. Mit dem Ausbau der Wind- und Solaranlagen benötigen Stromnetze flexiblere Ressourcen. Häufig auftretende negative Strompreise, ein steigender Druck auf den Netzausgleich und ein zunehmender Bedarf an Energie aus erneuerbaren Energien treiben den Energiespeichermarkt weg von Kurzzeitanwendungen hin zu Langzeit-Energiespeichern (LDES), wodurch diese zu einer Schlüsselinfrastruktur für Stromnetze mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien werden.
Um den neuen Anforderungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und skalierbarer Bereitstellung gerecht zu werden, hat HiTHIUM ein technisches System entwickelt, das von speziellen Zellen bis hin zur Systemintegration reicht. Auf der Messe stellte HiTHIUM das BESS-System „∞Power 6,9 MWh 8h" vor. Basierend auf der weltweit ersten 1300-Ah-Zelle, die speziell für 8-Stunden-LDES entwickelt wurde, erreicht das System eine Kapazität von mehr als 6,9 MWh und eine stabile 8-Stunden-Leistung in einem Standard-20-Fuß-Container. Mit einer geplanten Lebensdauer von bis zu 25 Jahren und der Möglichkeit einer flexiblen Einsatzgestaltung trägt es dazu bei, den Platzbedarf der Station und die Baukosten zu senken. Das Kältemittel mit niedrigem GWP-Wert, die auslaufsichere Konstruktion und die recycelbaren Bauteile tragen zur Umweltverträglichkeit bei, während die inhärente Zellsicherheit, der Schutz des Batteriefachs und das intelligente BMS-Management eine mehrschichtige Sicherheitsarchitektur bilden.
HiTHIUM hat außerdem den flüssigkeitsgekühlten C&I-Energiespeicherschrank „∞Power 1022 kWh" für den weltweiten Gewerbe- und Industriemarkt auf den Markt gebracht. Ausgestattet mit der von HiTHIUM selbst entwickelten ∞Cell 1175Ah-Hochleistungszelle und einer 1P272S-Systemarchitektur, verfügt das Produkt über eine Nennkapazität von 1022,72 kWh pro Schrank, unterstützt eine Lade- und Entladerate von 0,25P und hält die Gleichspannung des Systems innerhalb von 1000 V. Dank Zellen mit hoher Kapazität, hoher Integrationsdichte, Flüssigkeitskühlung und intelligentem Energiemanagement verbessert der Schrank die Effizienz der Systemintegration, die Flächennutzung, den Installationskomfort und die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Im Vergleich zu herkömmlichen Parallel-Lösungen mit mehreren Schränken lässt sich die Stellfläche um etwa 32 % reduzieren und eine Leistungsdichte von rund 300 kWh/m² erreichen. Es wurde für den internationalen Einsatz entwickelt, verwendet ein umweltfreundliches Kältemittel, unterstützt einen breiten Betriebstemperaturbereich und verfügt über die Schutzart IP55 sowie eine C5M-Korrosionsschutzausführung.
Die Messe markierte zudem das europäische Debüt des Geschäftsbereichs für Energiespeicher für Privathaushalte von HiTHIUM sowie die weltweite Markteinführung seiner neuen Premium-Marke für Privathaushalte, ARKVOLT. Das ARKVOLT-Portfolio umfasst drei Produktlinien: R30, F8S und L16/L16S. Angetrieben von der von HiTHIUM selbst entwickelten ∞Cell 587Ah-Hochleistungszelle optimiert die R30-Serie die Energiedichte, den Systemwirkungsgrad und die Lebenszykluskosten für große Wohnhäuser und leichte gewerbliche und industrielle Anwendungen weiter. Die F8S-Serie zielt auf hochwertige Notstromversorgung für das gesamte Haus ab, während die L16/L16S-Serie den Schwerpunkt auf hohe Renditen und flexible Erweiterungsmöglichkeiten legt und den Bereich von der Notstromversorgung für Privathaushalte bis hin zu kleineren gewerblichen und industriellen Anwendungen abdeckt. Das weltweite Debüt von ARKVOLT stellt eine strategische Erweiterung der Dienstleistungskompetenzen von HiTHIUM im Bereich der Endverbraucher-Energiedienstleistungen dar, unterstützt den Übergang des Unternehmens von der Produktglobalisierung zur Markenglobalisierung und legt den Grundstein für sein globales Ökosystem für Energiespeicher im Privathaushalt.
Im Rahmen der Messe unterzeichnete HiTHIUM strategische Vereinbarungen mit europäischen Partnern, darunter Turbo Energy, S.A., um den lokalen Einsatz von Langzeitspeichern in Verbindung mit KI-gestütztem Energiemanagement und Anwendungen im Gewerbe- und Industriebereich weiter auszubauen. Gleichzeitig erzielte das ∞Power 6,25 MWh 4h LDES BESS von HiTHIUM bei groß angelegten Brandversuchen hervorragende Ergebnisse, erhielt die Zertifizierung von UL Solutions und bestand zudem die Prüfung durch den TÜV Rheinland, wodurch sowohl die Zertifizierung nach UL 9540 als auch nach IEC 62933-5-2 gesichert wurde. Dies festigt die Führungsposition von HiTHIUM im Bereich der Großzellen- und Systemsicherheit und schafft eine solide Grundlage für die globale Ausweitung der Projekte.
Da der Anteil erneuerbarer Energien weiter zunimmt, entwickelt sich LDES in Richtung großtechnischer Anwendung. HiTHIUM wird sich weiterhin auf LDES, technologische Innovationen und die weltweite Einführung konzentrieren und sein integriertes Portfolio in den Bereichen Energiespeicherzellen, -systeme und Anwendungen für alle Einsatzszenarien ausbauen, um Kunden weltweit und die Energiewende zu unterstützen.

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Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.
Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.
Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.
Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.