MÜNCHEN, 22 Juni 2026 /PRNewswire/ -- Jackery stellt im Zuge der Intersolar erstmals auf der The smarter E Europe 2026 in München sein umfassendes Energie-Ökosystem für Privathaushalte vor. Am Stand C2.150 präsentiert das Unternehmen seinen Solar Gazebo, einen Gartenpavillon mit integrierter Photovoltaikanlage, die SolarVault-3-Serie als smarte All-In-One-Heimspeicherlösung sowie das brandneue KI-gestützte Home Energy Management System (HEMS) Jackery Ark. Gemeinsam helfen die Lösungen, Solarstrom intelligenter zu nutzen und Stromkosten durch bestmögliche Optimierung zu senken.
Schicker Gartenpavillon als dezentrale Energiequelle
Mit dem Solar Gazebo erweitert Jackery sein Portfolio um eine Lösung, die Stromerzeugung im Garten besonders gut aussehen lässt und gleichzeitig Schutz vor Sonne und Regen bietet. Der neue Solar-Pavillon mit einer Größe von 4,5 x 3 Metern fungiert als dezentrale Energiequelle mit einem Dach aus integrierten Industrie-Solarmodulen mit einer PV-Leistung von bis zu 2.000 Watt. Für die direkte Nutzung des erzeugten Stroms stehen integrierte Steckdosen mit Schutzabdeckungen nach IP65-Standard zur Verfügung und für Outdoor-Kino an Sommerabenden lässt sich ein ausziehbarer Sonnenschutz an der Seite auch gleich als Leinwand nutzen. Die Konstruktion ist wind-, regen- und schneefest ausgelegt. Nach dem Marktstart in den USA Anfang kommenden Jahres plant Jackery, die Einführung des Solar Gazebo schrittweise auf weitere Märkte auszuweiten.
Der erzeugte Solarstrom lässt sich direkt verbrauchen oder in Speichersystemen zwischenspeichern. Hier kommt die SolarVault-3-Serie ins Spiel. Die All-in-One-Heimspeicher verfügen über integrierte Wechselrichter, skalierbare Speicherkapazitäten von 2,52 bis 15,12 kWh sowie ein intelligentes Energiemanagement. Je nach Modell können die Systeme sowohl mit Balkonkraftwerken als auch mit größeren Photovoltaikanlagen kombiniert werden.
KI-gestützte Schaltzentrale: Jackery Ark vernetzt den gesamten Energiehaushalt
Mit Jackery Ark stellt das Unternehmen auf der Messe erstmals seine neue KI-gestützte Plattform als intelligente Energiezentrale für Privathaushalte vor und unterstreicht damit seine Entwicklung vom führenden Anbieter mobiler Energie- und Solarlösungen zu einem Spezialisten für vernetzte Energiesysteme im gesamten Zuhause.
Das Jackery-eigene HEMS (Home Energy Management System) analysiert Energieerzeugung, Stromverbrauch, Wetterdaten, Batteriestände und dynamische Stromtarife in Echtzeit. Auf dieser Basis entwickelt das System individuelle Strategien für die Energieversorgung im Haushalt und hilft, Energieflüsse zu optimieren, Transparenz und Kontrolle zu schaffen.
Während klassische Energiemanagementlösungen häufig nur Lade- und Entladevorgänge automatisieren, agiert Jackery Ark als intelligenter Energiemanager mit drei flexiblen KI-Modi, die unterschiedliche Prioritäten unterstützen – von maximalen Kosteneinsparungen bis hin zu einer höheren Energieunabhängigkeit. Dabei erhalten Nutzerinnen und Nutzer Einblicke, warum bestimmte Empfehlungen ausgegeben oder Energieflüsse angepasst werden. Gleichzeitig können sie bei Bedarf jederzeit eingreifen. So behalten sie die volle Kontrolle über ihr Energiesystem und können individuelle Prioritäten festlegen.
Über eine zentrale App lassen sich Stromerzeugung, Speicherung und Verbrauch transparent überwachen. Die Plattform wurde zudem so entwickelt, dass wichtige Funktionen auch bei eingeschränkter Internetverbindung zuverlässig verfügbar bleiben. Darüber hinaus unterstützt sie eine zuverlässige Backup-Stromversorgung und hilft Haushalten dabei, auch bei Stromausfällen oder anderen kritischen Situationen weiterhin mit Energie versorgt zu bleiben.
Die Plattform verbindet nicht nur Speicher, Solaranlage und Energieverbraucher, sondern ist bewusst offen und skalierbar aufgebaut. Sie unterstützt die Integration weiterer Geräte, Anwendungen und Drittanbieter-Plattformen auch für zukünftige Energiedienstleistungen. Damit entwickelt sich das Energiemanagement von der Steuerung einzelner Komponenten hin zur intelligenten Koordination des gesamten Haushalts.
Besucher der The smarter E Europe 2026 können den Solar Gazebo, die SolarVault-3-Serie und Jackery Ark vom 23. bis 25. Juni am Jackery Stand C2.150 in München erleben.
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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.