MDT bringt den hochpräzisen magnetischen Messsensor-IC AMR4020VD auf den Markt

30.06.2026

— Fortschrittliches Sensordesign und innovatives Gehäusedesign ermöglichen die parallele Leiterplattenmontage für kompakte, hochpräzise industrielle Bewegungssteuerungssysteme

SHANGHAI, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- MultiDimension Technology Co., Ltd. (MDT), ein führender Anbieter von Magnetsensoren, der sich auf den magnetischen Tunnelwiderstand (Tunneling Magnetoresistance, TMR) spezialisiert hat, gab heute die Markteinführung seines hochpräzisen magnetischen Skalensensor-ICs AMR4020VD für die lineare und rotatorische Wegmessung bekannt. MDT wird den neuen Sensor zusammen mit seinem aktuellen Portfolio an TMR- und AMR-Magnetsensoren auf der Electronica Shanghai 2026 (Stand N3.501) vorstellen.

MultiDimension Technology Co., Ltd. Logo.

Der AMR4020VD vereint das fortschrittliche AMR-Sensordesign von MDT mit einem innovativen Gehäusedesign und bietet somit eine hohe Messgenauigkeit, hervorragende Temperaturstabilität, ausgezeichnete Störfestigkeit gegenüber externen Magnetfeldern sowie eine einfachere Systemintegration für kompakte Encoder-Designs. Der Sensor reduziert die Anforderungen an Ausrichtung und Montage herkömmlicher Magnetband-Sensoren erheblich und bietet Ingenieuren somit mehr Flexibilität bei der Konstruktion von Encodern und Bewegungssteuerungssystemen der nächsten Generation.

Eine wesentliche Neuerung des AMR4020VD ist die Unterstützung sowohl der senkrechten als auch der parallelen Leiterplattenmontage relativ zur Magnetskala bzw. zum Magnetring. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen, bei denen der Sensor am Rand der Leiterplatte montiert werden muss, ermöglicht der AMR4020VD eine parallele Montage auf der Leiterplatte, wodurch die Platzausnutzung auf der Leiterplatte maximiert und gleichzeitig die Verdrahtung sowie die Systemintegration vereinfacht werden. Die innovative Konfiguration ermöglicht zudem eine gleichmäßigere Steuerung des Luftspalts während der Montage, wodurch die Konsistenz der Montage und die Fertigungsausbeute verbessert werden, während gleichzeitig eine hohe Positioniergenauigkeit gewährleistet bleibt. Durch die Beseitigung seit langem bestehender Einschränkungen beim PCB-Layout und bei der Bestückung bietet der AMR4020VD Encoder-Entwicklern mehr Freiheit bei der Entwicklung kleinerer, zuverlässigerer und kostengünstigerer industrieller Bewegungssteuerungssysteme.

Der AMR4020VD eignet sich ideal für industrielle Encoder, CNC-Maschinen, Linearmotoren, Robotik, Anlagen zur Halbleiterfertigung, Präzisionspositioniertische und andere leistungsstarke Anwendungen im Bereich der Bewegungssteuerung.

Hauptmerkmale

  • Ein fortschrittliches Sensordesign und ein innovatives Gehäusedesign ermöglichen sowohl die parallele als auch die senkrechte Leiterplattenmontage für eine größere Flexibilität beim Layout.
  • Optimiert für magnetische Skalen und Magnetringe mit einem Polabstand von 2 mm.
  • Differenzielle Sinus-/Kosinus-Ausgänge für eine hochauflösende Positionsinterpolation.
  • Großer Betriebsspannungsbereich von 5 V bis 9 V.
  • Betriebstemperaturbereich im industriellen Einsatz von -40 °C bis +125 °C.
  • Hohe Störfestigkeit gegenüber externen Magnetfeldern von bis zu 1500 Gauss.
  • Unterstützt Luftspalten von bis zu ca. 1 mm, was die Installation und die mechanische Konstruktion vereinfacht.
  • Kompaktes DFN21L-Gehäuse (6 × 2 × 1,5 mm).

Der AMR4020VD ist über DigiKey und den Online-Shop von MDT unter www.tmr-sensors.com erhältlich. Für Mengenrabatte, Lieferinformationen oder technischen Support wenden Sie sich bitte an den weltweiten Vertrieb von MDT unter sales@dowayusa.com.

Informationen zu MDT

MultiDimension Technology wurde 2010 in Zhangjiagang in der chinesischen Provinz Jiangsu gegründet und unterhält Niederlassungen in Shenzhen, Chengdu und Ningbo (China), in Singapur, in Tokio (Japan) sowie in San Jose (Kalifornien, USA). MDT hat ein einzigartiges Portfolio an geistigem Eigentum aufgebaut und verfügt über eigene, hochmoderne TMR-Produktionsanlagen, die die Serienfertigung von leistungsstarken, kostengünstigen TMR-Magnetsensoren ermöglichen, um selbst den anspruchsvollsten Anwendungsanforderungen gerecht zu werden. Unter der Leitung seines zentralen Managementteams aus herausragenden Experten sowie erfahrenen Fachleuten für Magnetsensortechnologie und Ingenieurdienstleistungen setzt sich MDT dafür ein, Mehrwert für seine Kunden zu schaffen und ihren Erfolg sicherzustellen. Weitere Informationen über MDT finden Sie unter http://www.multidimensiontech.com.

Medienkontakte

MDT-Vertriebsabteilung, sales@dowayusa.com, sales@dowaytech.com

Tel.: +1-650-275-2318 (USA), +86-189-3612-1156 (China)

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/565378/MDT_v1_Logo.jpg 

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.