CHISINAU, Moldawien, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der Moldova Digital Summit 2026 (MDS26) brachte rund 4000 Teilnehmer, mehr als 100 Referenten und 45 Aussteller nach Chișinău. Dort fanden mehr als 70 Konferenzveranstaltungen und Geschäftstreffen mit Schwerpunkt auf Technologie, Investitionen und der Integration Moldawiens in die digitale Wirtschaft Europas statt.

„Moldawien ist bereits eine digitale Erfolgsgeschichte. Bei digitalen Diensten haben Sie die Nase vorn. Dies ist der Bereich, in dem sich moldauische Fachkräfte bereits erfolgreich auf europäischer Ebene behaupten. Das schafft hier in Moldawien Wohlstand und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, Karriere zu machen und zugleich in ihrer Heimat verwurzelt zu bleiben. Dies ist die Grundlage für die wirtschaftliche Konvergenz mit der Europäischen Union, auf die wir hinarbeiten", sagte Marta Kos, EU-Kommissarin für Erweiterung.
Die IKT-Branche Moldawiens hat sich zur stärksten wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte des Landes entwickelt. Fast 3000 Unternehmen beschäftigen mehr als 26 000 Fachkräfte, betreuen Kunden weltweit und machen den Großteil ihres Umsatzes mit Exporten, womit sie 7 % zum BIP des Landes beitragen. Allein im Jahr 2025 erzielten die im Moldova Innovation Technology Park (MITP) ansässigen Unternehmen einen Gesamtumsatz von über 1 Milliarde US-Dollar.
In Verbindung mit wettbewerbsfähigen Fachkräften, digitaler Infrastruktur und der zunehmenden Angleichung an EU-Standards macht dieses Modell Moldawien zu einem Innovationszentrum für eine erweiterte Europäische Union.
„Für uns ist die Digitalisierung eine Entscheidung für Wettbewerbsfähigkeit, Transparenz und Widerstandsfähigkeit sowie eine Entscheidung für Europa. Wir setzen auf Talent statt auf Größe, um im Wettbewerb zu bestehen. Jeder Mensch und jede junge Fachkraft verfügt über ein einzigartiges Talent. Wir müssen Wege finden, dieses Talent zu fördern, anzunehmen und weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es nicht nur, der Europäischen Union beizutreten, sondern auch zum Aufbau der digitalen Zukunft Europas beizutragen", sagte Alexandru Munteanu, Ministerpräsident der Republik Moldau.
Moldawien ist regional führend im Bereich der digitalen öffentlichen Dienste und stützt sich dabei auf eine fortschrittliche und ausgereifte Infrastruktur für Interoperabilität. Derzeit sind 78 % der öffentlichen Dienstleistungen für Unternehmen online verfügbar, wodurch Verwaltungsaufwand und Kosten sinken und der Austausch mit staatlichen Stellen schneller und besser planbar wird. Allein im Jahr 2025 haben digitale öffentliche Dienste für Bürger und Unternehmen 44 Millionen Euro und mehr als 9,3 Millionen Stunden eingespart, während die digitale Infrastruktur des Landes täglich rund 3,2 Millionen Datenaustauschvorgänge verarbeitete.
Auf dem Moldova Digital Summit 2026 wurde zudem EVO 2.0 vorgestellt, die nächste Generation der integrierten Regierungs-App Moldawiens. Die digitale Wallet für Identitätsnachweise entspricht vollständig dem Rahmen für die europäische digitale Identität und gibt Bürgern die Möglichkeit, direkt über ihr Smartphone sicher auf verifizierte Dokumente und personenbezogene Daten zuzugreifen und diese weiterzugeben.
MDS26 brachte zudem Moldawiens Entwicklung von digitaler Stärke hin zu physischer Innovationskapazität weiter voran. Die ersten Absichtserklärungen und Interessenbekundungen für den Moldova HiTech Park wurden bekannt gegeben. Der Park ist als 50 Hektar großer Innovationscampus in der Nähe von Chișinău geplant und soll im Laufe der Zeit Investitionen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro anziehen sowie ein staatliches Rechenzentrum, einen Nanotechnologie-Cluster und HealthTech-Innovationen unterstützen.
Der Moldova Digital Summit 2026 fand am 5. und 6. Juni unter der Schirmherrschaft der Regierung statt und wurde vom Ministry of Economic Development and Digitalization, der Moldovan Association of ICT Companies, der Electronic Governance Agency, dem Moldova Innovation Technology Park und Tekwill organisiert.
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Viorica Bordei,
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Die Mayr-Melnhof Gruppe (MM Gruppe) zählt erstmals zu den „Europe’s Climate Leaders 2026“, einem Ranking der Financial Times, das europäische Unternehmen mit nachweislichen Fortschritten beim Klimaschutz auszeichnet. Die Aufnahme in die Liste gilt für den Konzern als zusätzliche externe Bestätigung seiner langfristig ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie und der bisherigen Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Das Ranking wurde von Statista in Zusammenarbeit mit der Financial Times erstellt und umfasst insgesamt 600 Unternehmen aus Europa. Bewertet wurden vor allem die Verringerung der direkten und indirekten kernnahen Emissionen (Scope 1 und Scope 2) sowie die Entwicklung der Emissionsintensität im Zeitraum von 2019 bis 2024. Ergänzend flossen klimabezogene Kennzahlen wie Bewertungen durch die Non-Profit-Organisation CDP und die Zielsetzungen im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) in die Analyse ein.
Für die MM Gruppe zahlt sich insbesondere ihre ESG-Positionierung aus: Das Unternehmen verweist auf eine CDP-„Triple-A“-Bewertung in den Bereichen Klimawandel, Wälder und Wassersicherheit. Zudem sind die Klimaziele des Karton- und Verpackungsspezialisten von der SBTi validiert und an einem Dekarbonisierungspfad ausgerichtet, der sich am 1,5-Grad-Ziel orientiert. Diese Faktoren waren mitentscheidend für die Einstufung als eines der führenden europäischen Unternehmen beim Klimaschutz.
Vorstandsvorsitzender Peter Oswald sieht in der Auszeichnung den Beleg für die konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda der vergangenen Jahre. Die Kombination aus ambitionierten, wissenschaftsbasierten Zielen und der Übersetzung dieser Ziele in messbare Emissionsreduktionen stärke aus seiner Sicht nicht nur die ökologische Bilanz, sondern auch die unternehmerische Positionierung der MM Gruppe im europäischen Markt.