Nuvion und JetPay gehen eine Partnerschaft ein, um die globale Finanzinfrastruktur für die private Luftfahrt zu stärken

11.06.2026

MIAMI, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ein Charterflug kann in London gebucht, von Dubai aus durchgeführt, in Nizza betankt und von einem Kunden in New York bezahlt werden. Dennoch verlassen sich viele Luftfahrtunternehmen nach wie vor auf Zahlungssysteme, bei denen der grenzüberschreitende Geldtransfer Tage dauert. Nuvion und JetPay ändern dies.

Nuvion and JetPay partner to power Global Financial Infrastructure for Private Aviation.

Nuvion, der KI-gestützte globale Dienstleister für Bankgeschäfte und grenzüberschreitende Zahlungen, der auf Fiat-Währungen und Stablecoins basiert und sich an Unternehmen sowie Fintech-Firmen richtet, gab heute eine strategische Partnerschaft mit JetPay (ehemals Jet Link) bekannt, einer speziell für Luftcharter-Makler und Betreiber der privaten Luftfahrt entwickelten Fintech-Plattform, um eine moderne globale Finanzinfrastruktur für die Luftfahrtbranche bereitzustellen.

Durch diese Partnerschaft werden die auf die Luftfahrtbranche ausgerichtete Betriebsplattform von JetPay und die globale Finanzinfrastruktur von Nuvion miteinander verbunden, sodass Luftfahrtunternehmen internationale Zahlungen, Finanzgeschäfte und Lieferantenabrechnungen über ein nahtloseres und effizienteres Finanzökosystem abwickeln können.

Da die private Luftfahrt zunehmend globaler wird, sehen sich Betreiber und Makler mit einer wachsenden Komplexität in den Bereichen internationale Zahlungen, Lieferantenabrechnung, Flugzeugbetrieb und grenzüberschreitendes Finanzmanagement konfrontiert. Durch diese Zusammenarbeit erhalten die Kunden von JetPay Zugang zu einer nahtlosen Finanzinfrastruktur, die darauf ausgelegt ist, die Abläufe von Luftfahrtunternehmen marktübergreifend zu vereinfachen.

Gemeinsam ermöglicht die Partnerschaft:

  • Globale Mehrwährungskonten für Luftfahrtunternehmen und Makler
  • Schnellere internationale Zahlungen an Lieferanten, Mitarbeiter, Dienstleister und Partner
  • Abwicklungsmöglichkeiten für globale Transaktionen auf Basis von Stablecoins
  • Integrierte Finanzdienstleistungen, die direkt in die Arbeitsabläufe der Luftfahrt eingebunden sind
  • Optimiertes Finanz- und Zahlungsmanagement über mehrere Länder hinweg

Durch die Integration der regulierten Finanzinfrastruktur von Nuvion in die JetPay-Plattform erhalten Luftfahrtunternehmen Zugang zu modernen Zahlungs- und Treasury-Funktionen, ohne sich mit der komplexen Verwaltung mehrerer Bankbeziehungen oder isolierter Finanzsysteme auseinandersetzen zu müssen.

„Diese Partnerschaft steht für die Zukunft der Finanzinfrastruktur moderner Luftfahrtunternehmen", sagte Keisha Clark, Managing Director von Nuvion. „Die private Luftfahrt ist von Natur aus global, doch die sie stützenden Finanzsysteme sind nach wie vor veraltet. Gemeinsam mit Jet Link ermöglichen wir Betreibern und Maklern, Geld so nahtlos über Grenzen hinweg zu bewegen, wie sie fliegen."

„JetPay wurde entwickelt, um die operativen Abläufe in der privaten Luftfahrt zu revolutionieren und Zahlungen im Handumdrehen abzuwickeln", sagte Gabriel Madrid, Chief Aviation Officer von JetPay. „Durch die Partnerschaft mit Nuvion können wir diese Modernisierung auf die Finanzinfrastruktur ausweiten und so Passagieren, Maklern und Betreibern dabei helfen, international zu expandieren – dank schnellerer und intelligenterer Geldtransfers rund um die Uhr, sieben Tage die Woche und das ganze Jahr über."

Ob es um die Begleichung von Treibstoffrechnungen in Europa, die Bezahlung von Besatzungsmitgliedern im Nahen Osten oder den Empfang von Kundengeldern aus Nordamerika geht – Luftfahrtunternehmen können ihre weltweiten Geldtransfers über eine einzige integrierte Plattform abwickeln.

Die Partnerschaft spiegelt die Überzeugung von Nuvion wider, dass weltweit tätige Unternehmen Geld ebenso schnell und unkompliziert bewegen können sollten, wie sie grenzüberschreitende Geschäfte tätigen.

Informationen zu Nuvion

Nuvion ist die KI-gestützte globale Plattform für Bankdienstleistungen und grenzüberschreitende Zahlungen für Unternehmen sowie Fintechs, die auf Fiatwährungen und Stablecoins basiert. Mit Mehrwährungskonten, globalen Zahlungswegen, Treasury-Tools und einer Compliance-Infrastruktur, die alle über eine einzige API zugänglich sind, vereinfacht Nuvion für Unternehmen den grenzüberschreitenden Geldtransfer, die Verwaltung und die Geldanlage. Entwickelt für eine Welt, in der Ambitionen Grenzen unmittelbar überwinden.

Informationen zu JetPay

JetPay ist eine Finanzinfrastruktur der Enterprise-Klasse, die speziell für Fachleute aus der Luftfahrtbranche entwickelt wurde und rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche sowie an 365 Tagen im Jahr verfügbar ist, um Zahlungen weltweit ohne Einschränkungen abzuwickeln – an Wochenenden, Feiertagen und über Kontinente hinweg.

 

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.