Qblox wird Teil des erweiterten Hochleistungsrechner-Ökosystems von HPE, um eine skalierbare Integration von Quantenprozessoren zu ermöglichen
BOSTON, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Qblox, ein führender Anbieter von skalierbarer Quanten-Steuerelektronik, gab heute eine Zusammenarbeit mit HPE bekannt, um das hybride klassische und Quantencomputing voranzutreiben. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sind die Qblox-Steuerungssysteme ein zentraler Faktor für die Bemühungen von HPE, Quantentechnologien in großem Maßstab in die Hochleistungsrechner- (HPC) und KI-Infrastruktur zu integrieren.

Quantensysteme erfordern eine skalierbare, deterministische Steuerelektronik, um in hybriden klassischen und quantenbasierten Rechenumgebungen zuverlässig zu funktionieren. Da diese Architekturen sich von isolierten Laborsystemen hin zur Integration in HPC- und KI-Infrastrukturen entwickeln, wird die Quantensteuerungsschicht zu einer entscheidenden Schnittstelle, die Quantenprozessoren mit klassischen HPC-Systemen verbindet. Die modulare Steuerungshardware von Qblox wurde entwickelt, um diesen Anforderungen über verschiedene Qubit-Modalitäten hinweg gerecht zu werden, und unterstützt die Entwicklung hybrider klassisch-quantenbasierter Umgebungen, die für die nächste Generation wissenschaftlicher und industrieller Anwendungsfälle konzipiert sind.
„HPE bringt eine beispiellose KI-native und leistungsstarke Recheninfrastruktur sowie eine klare Vision für die Zukunft der Branche in unsere Partnerschaft ein", sagt Niels Bultink, CEO von Qblox. „Unser Engagement für die Entwicklung von Steuerungsebenen, die Quantenprozessoren mit Supercomputing-Umgebungen verbinden können, führt zu Kooperationen, die dazu beitragen, die Grenzen dessen, was die Branche leisten kann, weiter zu verschieben."
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Qblox gemeinsam mit HPE die Entwicklung integrierter Testumgebungen für das Co-Design hybrider Algorithmen, die Software-Interoperabilität und Leistungsbenchmarks auf Systemebene vorantreiben. Die Arbeit zielt darauf ab, Rechenworkflows weiterzuentwickeln, die auf HPC-Systemen und in KI-Fabrikumgebungen ausgeführt werden, und damit den Weg für skalierbare Quantentechnologien für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen zu ebnen.
„HPE hat es sich zum Ziel gesetzt, die Konvergenz von Supercomputing-, KI- und Quantencomputing-Technologien voranzutreiben, um neue wissenschaftliche Entdeckungen und industrielle Innovationen zu ermöglichen", sagt Masoud Mohseni, Director of HPE Quantum und Senior Distinguished Technologist bei HPE Labs. „Die Zusammenarbeit mit Qblox zielt darauf ab, klassisches HPC, das eine entscheidende Ebene skalierbarer, hochpräziser Steuerung bietet, mit Quantencomputing-Brückenprozessoren zu verbinden. Hybride klassische und quantenbasierte Architekturen fördern die Interoperabilität und Leistung im großen Maßstab und beschleunigen damit den Weg hin zu praktischen, realitätsnahen Quantenanwendungen."
Da sich die Quantencomputertechnik von isolierten Laboraufbauten hin zur Integration in HPC- und KI-Systeme entwickelt, wird eine skalierbare Quantensteuerung für die Architektur immer wichtiger. In Zusammenarbeit mit HPE ermöglicht Qblox die Entwicklung hybrider Umgebungen für klassisches und Quantencomputing, die speziell auf zukünftige groß angelegte wissenschaftliche und industrielle Anwendungen zugeschnitten sind.
Informationen zu Qblox
Qblox treibt die Quantenrevolution als weltweit führender Anbieter skalierbarer Quantensteuerung voran. Das Unternehmen stellt die unverzichtbare Steuerungsengine bereit, die es Forschenden und Ingenieurinnen und Ingenieuren ermöglicht, leistungsstarke, robuste und skalierbare Systeme zu entwickeln. Qblox genießt das Vertrauen führender Vertreter aus Industrie und Wissenschaft weltweit, setzt Maßstäbe im Bereich der Quantensteuerung und liefert das Rückgrat für eine neue Ära der Datenverarbeitung.
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Die österreichische Steyr Motors AG baut ihr Geschäft im Bereich autonomer Verteidigungs- und Sicherheitssysteme aus und setzt damit auf einen der am schnellsten wachsenden Segmente der Rüstungsindustrie. Nach bereits realisierten Anwendungen in unbemannten Überwasserfahrzeugen (USV) kommen die Hochleistungsmotoren des Unternehmens nun auch in modernen unbemannten Bodenfahrzeugen (Unmanned Ground Vehicles, UGV) zum Einsatz. Im Zentrum steht dabei die Plattform CORNUS des slowenischen Spezialisten RTC, die künftig mit Antriebstechnologie von Steyr Motors ausgestattet wird.
Das CORNUS-UGV ist als modulare Plattform für anspruchsvolle Einsätze in militärischen und sicherheitsrelevanten Umgebungen ausgelegt. Es lässt sich flexibel für unterschiedliche Missionen konfigurieren, darunter Aufklärungsaufgaben, Logistiktransporte in schwierigem Gelände, die mobile Energieversorgung im Feld sowie die unmittelbare Unterstützung von Einsatzkräften. In all diesen Anwendungen sind Zuverlässigkeit, Robustheit und Ausfallsicherheit zentrale Anforderungen – Bereiche, in denen Steyr Motors auf jahrzehntelange Erfahrung aus Marine-, Spezialfahrzeug- und Defense-Anwendungen verweist.
Der Schritt in den UGV-Markt erfolgt vor dem Hintergrund eines breiten Trends hin zu autonomen und unbemannten Systemen. Weltweit investieren Streitkräfte verstärkt in autonome Aufklärungsplattformen, unbemannte Logistikfahrzeuge, ferngesteuerte Schutzsysteme und maritime Robotik, um Risiken für Soldaten zu verringern und gleichzeitig die operative Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ein jüngstes Beispiel für die wachsende Bedeutung solcher Technologien ist eine US-Rettungsaktion in der Straße von Hormus, bei der unbemannte Überwasserfahrzeuge zum Einsatz kamen und damit die Relevanz autonomer Fahrzeugplattformen unterstrichen haben.
Branchenanalysen veranschlagen das Volumen des globalen Marktes für unbemannte Systeme bis zum Jahr 2033 auf mehr als 67 Milliarden US-Dollar. Steyr Motors sieht sich als Technologiezulieferer gut positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Das Unternehmen betont, dass das Wachstumspotenzial aus autonomen Defense-Lösungen im aktuellen Auftragsbestand erst in Ansätzen abgebildet ist. Der Einstieg in das CORNUS-Programm gilt vor diesem Hintergrund als weiterer Baustein, um die Präsenz im Zukunftsmarkt unbemannter Systeme deutlich auszubauen.