Scantox erweitert die Bioinformatik-Lösung DuplexSeq™ um eine cloudbasierte Mutagenese-App

12.05.2026

Scantox schließt die Umstellung auf die DuplexSeq™-Technologie ab und treibt damit die fehlerkorrigierte Sequenzierung auf einer skalierbaren, cloudbasierten Plattform voran.

EJBY, Dänemark, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die Scantox Group gab heute die Einführung der Scantox DuplexSeq Mutagenesis App bekannt, die auf einer aktualisierten Bioinformatik-Plattform für ihre DuplexSeq™ Mutagenese-Assay-Kits und -Dienstleistungen bereitgestellt wird. Mit dieser Einführung erhalten Kunden wieder Zugang zu den DuplexSeq™-Mutagenese-Assays – auf einer solideren Grundlage: Reagenzienkits sind ab sofort erhältlich; im dritten Quartal 2026 wird das Angebot erweitert, und es steht eine optimierte Bioinformatik-Pipeline bereit, die auf Skalierbarkeit ausgelegt ist.

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„Die DuplexSeq™-Plattform ist nun schneller, leichter zugänglich und bestens gerüstet für die wachsende Bedeutung der fehlerkorrigierten Sequenzierung im Bereich der Genomsicherheit", sagte Dr. Matt Tate, Chief Business Development Officer bei Scantox. „Die Einbindung von Clint Valentine, dem ursprünglichen Architekten der Pipeline, zur Leitung dieser Migration war eine bewusste Entscheidung, um den Kunden volles Vertrauen in die aktualisierte Plattform zu geben. DuplexSeq™ ist die führende fehlerkorrigierte Sequenzierungsmethode für die nichtklinische Mutagenitätsbewertung und ist nun bereit, dieses Versprechen in großem Maßstab einzulösen."

„Wir haben die ursprüngliche DuplexSeq™-Pipeline so konzipiert, dass sie wissenschaftlich fundiert und rechnerisch robust ist, und die Migration zu LatchBio verlief reibungslos", sagte Clint Valentine, Vice President of Operations bei Fulcrum Genomics. „Tests anhand des ursprünglichen Validierungsdatensatzes von TwinStrand bestätigten gleichwertige Ergebnisse und vollständige Kontinuität der Pipeline. Die Plattform ist besser, die Wissenschaft bleibt unverändert."

Scantox hat sich nach einer Bewertung der verfügbaren Bioinformatik-Plattformen aufgrund der Benutzerfreundlichkeit und der Eignung für regulierte nichtklinische Forschung für LatchBio entschieden. Die Scantox DuplexSeq Mutagenesis App ermöglicht die Ausführung der validierten Mutationsanalyse-Pipeline mit einem Klick, eine zentralisierte Daten- und Projektverwaltung, eine verbesserte Datenvisualisierung sowie auf den Auftraggeber zugeschnittene Berichterstellung. Bestehende Kunden können historische Studiendaten direkt auf die neue Plattform hochladen und werden bezüglich der Onboarding-Details kontaktiert.

„DuplexSeq™-Kunden agieren in einem regulierten Umfeld, in dem Datenintegrität, Rückverfolgbarkeit und Audit-Bereitschaft nicht verhandelbar sind", sagte Kyle Giffin, Chief Operating Officer von LatchBio. „LatchBio wurde entwickelt, um diese Standards zu erfüllen, mit Kontrollen gemäß 21 CFR Part 11, unveränderlichen Prüfpfaden und einer SOC 2 Typ II-zertifizierten Infrastruktur."

DuplexSeq™-Reagenzienkits sind ab sofort erhältlich, eine erweiterte kommerzielle Verfügbarkeit wird für das 3. Quartal 2026 erwartet. Scantox wird ein Live-Webinar zum Onboarding der Plattform veranstalten; die Anmeldung ist unter https://scantox.com/duplexseq-bioinformatics-webinar möglich.

Informationen zu Scantox:

Scantox ist ein integriertes präklinisches Auftragsforschungsinstitut (CRO), das Sponsoren von der Entdeckung bis zur IND-fähigen nichtklinischen Entwicklung unterstützt und Niederlassungen in Dänemark, Schweden, Österreich und dem Vereinigten Königreich unterhält. Wir vereinen Discovery, regulatorische Toxikologie, pharmazeutische Entwicklung und Analytik sowie genetische Toxikologie auf einer koordinierten Plattform und helfen unseren Kunden dabei, qualitativ hochwertige, behördlich verwertbare Daten zu generieren, während Zeitpläne und Abläufe interdisziplinär aufeinander abgestimmt bleiben. Scantox ist bekannt für seine fundierte Expertise in der ZNS-Pharmakologie und der Forschung an Göttinger Minischweinen sowie für seine fortschrittlichen Kompetenzen in der genetischen Toxikologie und genomischen Sicherheit, darunter Big Blue®-Assays an transgenen Nagetieren und DuplexSeq™-Mutagenese-Tests. Scantox wurde 1977 gegründet und befindet sich im Besitz von Impilo, der führenden nordischen Investmentgesellschaft im Gesundheitswesen. Weitere Informationen finden Sie unter https://scantox.com.

Informationen zu LatchBio:

LatchBio ist ein in San Francisco ansässiges Unternehmen, das Daten- und Pipeline-Infrastrukturen für die Biotechnologie aufbaut. LatchBio hilft Anbietern von Kits, Assays und Instrumenten dabei, kundenorientierte Bioinformatik-Plattformen mit unternehmensgerechter Sicherheit, 21 CFR Part 11-Konformität und SOC 2 Typ II-zertifizierter Infrastruktur bereitzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter https://latch.bio.

Informationen zu Fulcrum Genomics:

Fulcrum Genomics bietet Bioinformatik-Beratung und Softwareentwicklung für die Genomikbranche an. Das Unternehmen wurde von führenden Experten aus den Bereichen Genomik und Computational Biology gegründet und arbeitet mit Biotech- und Pharmaunternehmen zusammen, um produktionsreife Bioinformatik-Systeme aufzubauen und zu warten. Weitere Informationen finden Sie unter https://fulcrumgenomics.com.

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.