DUBLIN, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Smartee Denti-Technology, ein Anbieter digitaler kieferorthopädischer Lösungen, nahm am 101. Jahreskongress der European Orthodontic Society (EOS) teil, der vom 7. bis 11. Juni im Convention Centre Dublin stattfand.
Der Kongress brachte mehr als 2.000 Fachleute aus dem Bereich der Kieferorthopädie aus über 70 Ländern zusammen, um Erkenntnisse über aktuelle Forschungsergebnisse, klinische Techniken und Innovationen auszutauschen, die die Zukunft der Kieferorthopädie prägen.

Technologie zur Unterkiefer-Repositionierung präsentiert erweiterte Behandlungsansätze
Ein Schwerpunkt der Ausstellung von Smartee war die GS-Technologie zur Unterkiefer-Repositionierung, die für klinische Szenarien mit Malokklusionen der Klassen II und III entwickelt wurde, bei denen die Position des Unterkiefers eine Rolle spielt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Clear-Aligner-Verfahren, die in erster Linie auf die Zahnbewegung abzielen, kombiniert das System transparente Aligner mit integrierten Komponenten zur Unterkiefer-Repositionierung, die den Unterkiefer in eine vorgegebene therapeutische Position führen und gleichzeitig die kieferorthopädische Zahnbewegung unterstützen sollen. Der Ansatz zielt darauf ab, die Behandlungsplanung in Fällen zu unterstützen, in denen sowohl okklusale Beziehungen als auch die Unterkiefer-Repositionierung berücksichtigt werden müssen.
Das Schlaf-Aligner-Portfolio erweitert die klinischen Anwendungsmöglichkeiten
Smartee stellte außerdem seine Schlaf-Aligner-Serie vor, die für den Einsatz bei Patienten mit primärem Schnarchen und – sofern dies nach den geltenden lokalen Vorschriften zulässig ist – bei leichtem bis mittelschwerem obstruktivem Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndrom (OSA) konzipiert ist.
Das Portfolio umfasst Smartee SA, eine Unterkiefer-Protrusionsschiene, die durch gezielte Technologie die Atemwege erweitert und dadurch die ungehinderte Sauerstoffzufuhr verbessert, sowie Smartee SA Plus, eine integrierte therapeutische Lösung, die gleichzeitig Schnarchen und leichte Fehlstellungen der vorderen Zähne behandelt.
Mit seinem digital maßgeschneiderten Design und einem Verriegelungsmechanismus mit zwei Schienen soll das System individuelle Behandlungsansätze unterstützen und dabei den Komfort und die Bequemlichkeit für den Patienten in den Vordergrund stellen.
Ausbau der Präsenz in Europa
Die Teilnahme von Smartee an der EOS 2026 spiegelt das anhaltende Engagement des Unternehmens in der europäischen Kieferorthopädie-Community wider. Das Unternehmen hat in Madrid, Spanien, einen Produktionsstandort eingerichtet, der die lokale Fertigung und den Service in der gesamten Region unterstützt.
Im Rahmen seines Engagements für klinische Fortbildung und den fachlichen Austausch wird Smartee im September 2026 den „Smartee European Summit" veranstalten, bei dem Kieferorthopäden, wichtige Meinungsführer und Branchenexperten aus China und Europa zusammenkommen, um neue Behandlungsansätze und Entwicklungen in der Clear-Aligner-Therapie zu diskutieren.
Durch kontinuierliche Investitionen in Innovation und internationale Zusammenarbeit möchte Smartee zum Fortschritt der digitalen Kieferorthopädie beitragen und den Zugang zu vielfältigen Behandlungslösungen für Zahnärzte weltweit erweitern.
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Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.
Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.
Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.
Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.