MÜNCHEN, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Sunwoda Energy stellte auf der Intersolar & ees Europe 2026 unter dem Motto „One Core, All Scenes" sein weiterentwickeltes Portfolio der SunESS-H-Serie vor; dabei wurde ein systemübergreifender Ansatz für Energiespeicherung, Laden und digitales Energiemanagement präsentiert und gleichzeitig die europäischen Partnerschaften weiter gestärkt.

Die weiterentwickelte SunESS H-Serie vereint Batteriespeichersysteme, Solar-Speicher-Ladelösungen, KI-gestütztes Energiemanagement sowie Anwendungen wie dynamische Strompreisgestaltung, Spitzenlastabdeckung und Notstromversorgung. Das Herzstück des Portfolios bildet „One Core", eine gemeinsame Funktionsgrundlage, die Zelltechnologie, Packdesign, Systemarchitektur und intelligentes Energiemanagement umfasst. Mithilfe eines KI-gestützten Energiemanagementsystems (EMS) und der überarbeiteten mySunPan-App ermöglicht das System Prognosen, Optimierung, Einsatzsteuerung und visualisiertes Management, sodass SunESS- und OASIS-Produkte unter einem einheitlichen technologischen Rahmen betrieben werden können.
Die Batteriesysteme der neuen Generation – SunESS H Pro und SunESS H StackPlus – nutzen die von Sunwoda selbst entwickelten 314-Ah-LFP-Zellen mit einer Zyklenlebensdauer von bis zu 10.000 Zyklen. Beide Produkte zeichnen sich durch aktives Balancing auf Pack-Ebene, Brandschutz auf Pack-Ebene, mehrschichtigen Sicherheitsschutz, aktives Wärmemanagement, Schutzklasse IP66 und Korrosionsbeständigkeit der Klasse C4 aus. SunESS H Pro konzentriert sich auf Energiesicherheit und Notstromversorgung für Privathaushalte und kleinere Gewerbebetriebe, während SunESS H StackPlus dank eines stapelbaren, modularen Designs eine flexible Erweiterung sowie die gemischte Nutzung neuer und bestehender Batteriemodule ermöglicht.
Sunwoda Energy stellte außerdem SunESS Power Pro+ All in One vor. Das System deckt einen Leistungsbereich von 20–50 kW bzw. 20–120 kWh ab und verfügt über ein modulares, stapelbares Design sowie eine verkabelungsfreie Installation für Privathaushalte und kleine gewerbliche und industrielle Anwendungen. Es nutzt den von Sunwoda selbst entwickelten Hybrid-Wechselrichter UT50, der nahtlose Umschaltung, Kompatibilität mit SunESS H Pro und SunESS H StackPlus sowie parallele Erweiterungen unterstützt. In Kombination mit der SunESS Power Wallbox ermöglicht es die Koordination zwischen Energiespeicher und E-Auto-Ladevorgang und unterstützt gleichzeitig intelligente Verbraucher, Wärmepumpen, Generatoren und bestehende PV-Anlagen.
Für C&I- und Ladestation-Szenarien arbeitet der OASIS Ultra Charger mit dem OASIS L261 AiO zusammen, um C&I-Energiespeicher mit Gleichstrom-Schnellladung zu kombinieren. Das Ladegerät entspricht den relevanten Anforderungen der Norm IEC 61851 und bereitet sich auf die Zertifizierung gemäß ISO 15118 vor.
Sunwoda Energy präsentierte zudem die überarbeitete mySunPan-App, die einen besseren Überblick über wichtige Ertragsdaten und den Systemstatus bietet. Basierend auf europäischen Netzstrategien und dynamischen Strompreisen nutzt die Plattform KI-Algorithmen zur Energieoptimierung und unterstützt intelligente Diagnose, Fernsteuerung sowie Wartung.
Während der Messe unterzeichnete Sunwoda Energy Kooperationsvereinbarungen mit BayWa r.e., CEF und IBC Solar, um die Produktversorgung, die lokale Marktentwicklung und den Kundensupport in Europa zu stärken. Das Unternehmen hob zudem Fortschritte in den Bereichen ESG-Entwicklung, Aufbau von Kompetenzen im Bereich „Battery Passport" und digitale Transparenz hervor und wurde von EUPD Research mit dem Preis „Top Brand PV Switzerland 2026" in der Kategorie Energiespeicher ausgezeichnet.
Um mehr über die verbesserte SunESS H-Serie und die dazugehörigen Lösungen zu erfahren, besuchen Sie bitte:
https://en.sunwodaenergy.com/events/suness-energy-storage-solutions.html
Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Sunwoda Group bietet Sunwoda Energy Energiespeicherprodukte und -lösungen für private, gewerbliche und industrielle Anwendungen an und unterstützt damit die Energiewende in Europa und weltweit sowie die Entwicklung sicherer, intelligenterer und vernetzterer Energiesysteme.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.