PRAG, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Wultra, ein mitteleuropäischer Anbieter von Lösungen für Post-Quanten-Authentifizierung und digitale Identität für Banken und Fintechs, gab den Abschluss einer Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 6,8 Millionen Euro bekannt. Das Unternehmen unterstützt Finanzinstitute dabei, veraltete Authentifizierungsmethoden durch phishing-resistente, postquanten-sichere Technologien zu ersetzen, die sowohl die Sicherheit als auch die Benutzererfahrung verbessern. Die Finanzierungsrunde wurde vom Lead-Investor Seventure Partners angeführt, gefolgt von den ARIADNEXT-Gründern Marc Norlain und Guillaume Despagne sowie den bestehenden Investoren J&T Ventures und Elevator Ventures..
Die Finanzierungsrunde unterstreicht das Vertrauen der Investoren in die Vision und das Portfolio von Wultra. Die Mittel werden dazu verwendet, die digitale Identitätsplattform von Wultra zu skalieren, die Entwicklung von Funktionen für digitale Identitäts-Wallets zu beschleunigen, um die Einführung des europäischen Ökosystems für digitale Identitäts-Wallets zu unterstützen, sowie das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben. Nachdem Wultra seinen regionalen Hub in Singapur etabliert hat, plant das Unternehmen, seine Aktivitäten auf den Nahen Osten und die Vereinigten Staaten auszuweiten. Die Finanzierung wird zudem den Ausbau des Teams unterstützen, eine stärkere Fokussierung auf große strategische Kunden ermöglichen und die langfristigen Ziele des Unternehmens fördern.
Die Investition erfolgt zu einer Zeit, in der Organisationen weltweit ihre digitalen Identitätssysteme modernisieren, um KI-gestützten Identitätsbetrug, einschließlich Deepfakes, zu bekämpfen. Zudem beschleunigen sie ihren Übergang zur Post-Quanten-Sicherheit nach der Veröffentlichung von Standards für Post-Quanten-Kryptografie durch das National Institute of Standards and Technology (NIST) sowie im Zuge der laufenden branchenweiten Bemühungen, die von Regierungen und Branchenverbänden festgelegten neuen Migrationsfristen einzuhalten. Da Regierungen, Aufsichtsbehörden und Finanzinstitute zunehmend auf langfristige kryptografische Widerstandsfähigkeit setzen, wächst die Nachfrage nach postquantenfähigen Authentifizierungs- und digitalen Identitätslösungen weiter.
Finanzierung folgt auf ein starkes Jahr der strategischen Expansion
Die Investitionsrunde folgt auf ein starkes Jahr für das Unternehmen. Im August 2025 wurde Wultra im Gartner® Hype Cycle™ for Digital Identity, 2025 als einziger „Sample Vendor" für Postquanten-Authentifizierung genannt, was die frühe Anerkennung des Unternehmens in dieser aufstrebenden Kategorie unterstreicht. 2025 baute Wultra seine globale Präsenz durch die Eröffnung einer Niederlassung in Singapur weiter aus, um der wachsenden Nachfrage nach Lösungen für digitale Identitäten im gesamten ASEAN-Raum gerecht zu werden.
„Das vergangene Jahr war eine äußerst dynamische Zeit. Wir haben unser Produktportfolio über die Authentifizierung hinaus erweitert, um den gesamten Prozess der digitalen Identität abzudecken – vom Onboarding und der Identitätsprüfung bis hin zur Benutzerauthentifizierung, Transaktionsautorisierung und elektronischen Signaturen. Wir haben unser Team um fast 50 % vergrößert, eine Niederlassung in Singapur gegründet und betreuen mittlerweile mehr als 70 Kunden in 25 Ländern", sagte Petr Dvorak, Gründer und CEO von Wultra.
Weitere Informationen finden Sie unter www.wultra.com
Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.