Das Finanzministerium hat am Dienstag in Wien eine neue Informationskampagne zum digitalen Beleg gestartet. Seit dem 1. Oktober besteht für Unternehmen die Möglichkeit, Rechnungen verstärkt in digitaler Form anzubieten. Ziel dieser Maßnahme ist es, die administrative Belastung für die Unternehmen spürbar zu reduzieren.
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) betonte bei der Vorstellung, dass die digitale Erfassung von Belegen eine wesentliche Entlastung darstellt. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit, Belege konsequent einzufordern. Dies sei essenziell, da auf diese Weise die notwendigen öffentlichen Leistungen finanziert werden.
Um die Effektivität der neuen Regelung zu sichern, wird die Kampagne eng durch die Betrugsbekämpfung begleitet. Diese Kooperation soll sicherstellen, dass die Digitalisierung der Belege nicht zu neuen Schwachstellen in der Steuererhebung führt. Die Maßnahmen dienen somit sowohl der Modernisierung als auch der Absicherung staatlicher Einnahmen.
Die offizielle Kommunikation erfolgte im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Neben Finanzminister Marterbauer nahm an der Veranstaltung auch Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl teil. Die Initiative markiert einen weiteren Schritt in der digitalen Transformation der österreichischen Finanzverwaltung.


