Die Verbreitung von Smart Glasses nimmt in Österreich stetig zu. Diese Brillen zeichnen sich durch die Integration von Kameras, Mikrofonen und vielfältigen KI-Funktionen aus. Laut Digital-Staatssekretär Alexander Pröll von der ÖVP ist der rechtliche Umgang mit diesen Geräten jedoch bislang nicht ausreichend geregelt.
Um diese regulatorische Lücke zu schließen, hat Pröll am Mittwoch ein strategisches Stufenmodell vorgelegt. In dieser ersten Phase wurden primär die wichtigsten Grundsätze für den Einsatz der Technologie formuliert. Ziel ist es, eine klare Orientierung für die Nutzung der KI-gestützten Hardware zu schaffen.
Als nächsten konkreten Schritt sieht der Digital-Staatssekretär eine parlamentarische Enquete vor. Dieses Gremium soll die weiteren Details und die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen detailliert prüfen. Damit wird die politische Auseinandersetzung über die Privatsphäre und Datennutzung institutionalisiert.
Die Initiative von Pröll reagiert auf den technologischen Wandel im Bereich der Wearables. Durch die Kombination von Hardware und Künstlicher Intelligenz entstehen neue Herausforderungen für die bestehenden Gesetze. Das vorgeschlagene Vorgehen soll eine strukturierte Anpassung an diese Entwicklungen gewährleisten.



